Juni 2017

Schmecken Sie den Sommer?


Kirschen gibt's an Sommertagen nur solang die Bäume tragen, und lebend gehen wir nicht mehr aus der Welt, singt der Hamburger Songwriter Nils Koppruch.

Und richtig: pünktlich zum Sommeranfang warten Früchte und Beeren darauf, gepflückt und genossen zu werden. So süß und leicht und verführerisch wie in dieser Zeit gibt sich das Leben nicht so oft. Und selten ist es so einfach, Gesundheit und Genuss zu verbinden – das Glück ist manchmal nur eine Armlänge entfernt. Oder wartet farbenfroh und frisch in Ihrem Edekamarkt.

Greifen Sie zu!

Gedicht des Monats

Der Sommer

von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben


Der Sommer, der Sommer,
Das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
Und durch die Au'n und Felder
Voll Lust und Fröhlichkeit.

Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
Nach bunten Schmetterlingen
Und spielen manches Spiel.

Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
Im Schatten hoher Buchen
Und laben Herz und Mund.

Der Sommer, der Sommer,
Der heißt uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
Und halten Reigentänze
Beim Abendsonnenschein.

Rezept des Monats

Einfacher Erdbeerkuchen

Einfach, schnell, lecker: für einen guten Erdbeerkuchen braucht es kein Geheimnis. Nur gute und frische Zutaten!


Sie benötigen:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g Magarine
  • 1 Ei
  • ½ Päcken Weinstein-Backpulver
  • 500 g frische Erdbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss

Vermischen Sie die trockenen Zutaten mit Ei und Margarine und kneten Sie den Teig gut durch. Während der Teig im Kühlschrank ruht, putzen und halbieren Sie die Erdbeeren. Drücken Sie den Teig in eine gefettete Springform und backen Sie ihn ca. 15 Minuten bei 180 Grad (Umluft). Bevor Sie die Erdbeeren auflegen und den Tortenguss drüber gießen, lösen Sie den Teig aus der Form und warten, bis er abgekühlt ist. Am besten schmeckt Erdbeerkuchen kalt – und zwar in Begleitung von Vanilleeis oder Schlagsahne.

Hintergrund

Begehrt und anspruchsvoll: Tipps und Infos zu Beerenfrüchten


Auch wenn Erdbeeren, Brombeeren oder Himbeeren das Wort im Namen tragen: unter der volkstümlichen Bezeichnung Beeren werden verschiedenste Früchte versammelt, die aus botanischer Sicht gar keine Beeren sind. Streng genommen gehen nämlich nur sogenannte Schließfrüchte als Beeren durch, also Früchte, die ihren Samen im Inneren einschließen wie Heidelbeeren oder Stachelbeeren. Dennoch: für den Volksmund ist eine Beere, was sich am Stück in den Mund schieben lässt, süß und saftig ist und gut zu Marmelade oder in einem Kuchen verarbeiten lässt.

Warum sind Beeren so gesund?

Beeren enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Farbstoffe, die entzündungshemmend wirken und den Blutdruck regulieren. Das in den Beeren enthaltene Kohlehydrat Pektin wirkt sich positiv auf Magen und Darm und senkt den Cholesterinspiegel. Vor allem sorgt Pektin für ein Sättigungsgefühl ganz ohne Kalorien – ideal für eine gesunde Zwischenmahlzeit!

Was sollte ich bei Verarbeitung und Aufbewahrung von Beeren beachten?

Beeren sind sehr empfindlich und mögen weder Druck noch Feuchtigkeit. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Früchte prall, fest und trocken sind. Kaufen Sie keine Beeren mit Druckstellen, da das die Anfälligkeit für Schimmel stark erhöht.

Waschen Sie die Beeren, indem Sie sie kurz in stehendes Wasser tauchen. Damit sich die Früchte nicht mit Wasser voll saugen, lassen Sie sie am besten auf einem Küchenpapier abtropfen.

Im Kühlschrank aufbewahrt, halten sich die frischen Beeren ein bis zwei Tage. Am besten ist natürlich aber eine schnelle Zubereitung, denn je schneller die Beeren gegessen werden, desto besser!

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